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Reifen-Tipps und Wissenswertes

Wieviel Reifendruck?

Angaben Fahrzeughersteller (Betriebsanleitung) oder Angaben am Fahrzeug (Türpfosten, Tankdeckel, Sonnenblende etc.) oder Luftdruckangaben des Reifenherstellers.

Welche Vorteile bringt der korrekte Luftdruck?
Was beeinflußt der korrekte Luftdruck?

  • optimale Aufstandfläche, Bodenkontakt, Haftung
  • kürzeren Bremsweg
  • höhere Aquaplaning-Reserve
  • besseres Fahrverhalten, Kurvenstabilität
  • niedrige Abrollgeräusche
  • kleinerer Rollwiderstand, Kraftstoffverbrauch
  • niedrige Verformung, Temperatur
  • besserer Komfort
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    Bitte beachten Sie:

  • Luftdruck regelmäßig kontrollieren.
  • Luftdruckkontrolle grundsätzlich nur am kalten Reifen vornehmen!
  • Die Luftdrücke in den Reifen müssen in jedem Fall achsweise gleich sein.
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    Folgen eines falschen Luftdrucks:

  • Verringerte Lebensdauer und Sicherheit des Reifens
  • Kein optimaler Kontakt zwischen Profil und Fahrbahn
  • Übermäßiger Profilabrieb
  • Schlechtere Haftung
  • Erhöhte Aquaplaninggefahr
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    Es besteht Unfallgefahr durch Reifenzerstörung!

    Quelle: Reifenfibel, 1.Auflage 1999, Schweiz. Copyright by Bridgestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin, Pirelli

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    Luft oder Gas?

    Normalerweise werden Reifen mit atmosphärischer Luft befüllt. Diese Füllung entweicht kontinuierlich. Die Folge ist stetiger Druckverlust.

    PRO-FILL: PRO-FILL hat eine höhere Dichte als gewöhnliche Luft und bleibt so länger im Reifen. Der Druck ist länger konstant.

    Vorteil:

  • mehr Fahrkomfort
  • erhöhte Sicherheit
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    Wieviel Profil?

    Achten Sie auf die Profiltiefe! Viele wichtige Eigenschaften eines Reifens sind davon abhängig. Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 cm vor.

    Folgen bei zu geringer Profiltiefe:

  • stark erhöhte Aquaplaninggefahr
  • schlechtere Haftung in Kurven
  • schlechteres Bremsverhalten
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    Unser Tipp: Ersetzen Sie die Reifen schon vor Erreichen der Mindestprofiltiefe!

    Im Allgemeinen gilt:
    Sommerreifen: ab 2 mm Restprofiltiefe
    Breitreifen: ab 3 mm Restprofiltiefe
    Winterreifen ab 4 mm Restprofiltiefe

    Quelle: Reifenfibel, 1.Auflage 1999, Schweiz

     

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    Wann sollen Reifen ersetzt werden?

    Reifen müssen in folgenden Fällen ersetzt werden:

  • Mindestprofiltiefe erreicht
  • bei irreparabler Beschädigung
  • Überalterung des Reifens
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    Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung wird aber der Verschleiß lange vor der Überalterung zum Austausch der Reifen führen. Ausnahmen hier können Wohnmobile, Anhänger, Oldtimer und Reserveräder sein, bei denen die saisonale Fahrleistung unter dem Durchschnitt liegt.

    Grundsätzlich gilt:

  • An einer Achse möglichst nur Reifen gleicher Profilarten oder -tiefen montieren.
  • In den meisten europäischen Ländern sind ausschließlich Sommer- oder Winterreifen (M + S) vorgeschrieben. In Österreich und Frankreich gilt dies für alle vier Radpositionen.
  • Niemals gebrauchte Reifen unbekannter Herkunft montieren!
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    Warum Auswuchten?

    Wo immer sich Teile um eine Achse drehen, tritt das Problem "Unwucht" auf.
    "Unwucht" nennt man die ungleichmäßige Verteilung von Massen an einem sich drehenden Körper. Diese Gewichtsveränderungen können zum Beispiel durch Reifenabrieb entstehen.

    Folgen:

  • Erschütterung und erhöhter Verschleiß an Reifen, Lagern und anderen Fahrwerksteilen.
  • Flattern des Lenkrades bei Unwucht in Vorderrädern
  • Gefährliches Lenkverhalten mit schlechter Spur- und Kurvenstabilität.
  • Daher: erhebliche Einschränkung der Verkehrssicherheit.
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    Moderne Auswuchtmaschinen können «Unwuchten» restlos beseitigen und tragen wesentlich für ein sicheres, komfortables Fahrverhalten bei.
    Aus diesem Grunde empfehlen wir nach jedem Rad-/Reifenwechsel, die Reifen von einem Fachhändler neu auswuchten zu lassen.

     

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    Warum Winter-Reifen?

    Winterrreifen haben eine weichere Gummimischung als Sommerreifen. Der optimaler Haftungsbereich für Winterreifen liegt zwischen +7°C bis -20°C.

    Vorteile:

  • Bessere Haftung auf Strassen mit winterlich kalten Temperaturen.
  • Aufgrund des Profils verbessertes Aquaplaning- und Bremsverhalten.
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    Warum Sommer-Reifen?

    Sommerreifen haben eine härtere Gummimischung als die Winterreifen. Optimaler Haftungsbereich für Sommerreifen: von +7°C bis +30°C.

    Vorteile:

  • Bessere Haftung auf Strassen mit sommerlich hohen Temperaturen.
  • Weniger Profilabrieb auf heissen Strassen, was eine längere Lebensdauer und Laufleistung zur Folge hat.
  • Aufgrund des Profils verbessertes Aquaplaning- und Bremsverhalten.
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    Was müssen Sie bei der Umrüstung auf Breitreifen beachten?

    Sollte die gewünschte Reifengröße in Ihrem Fahrzeugschein/-brief vermerkt sein, können Sie den Reifen bedenkenlos fahren.
    Ist die gewünschte Reifengröße nicht im Fahrzeugschein/-brief vermerkt, so dürfen Reifengrößen und Felgen nur nach Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fahrzeugherstellers bzw. einer technischen Prüfung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen und daraufhin ausgestellter Anbaugenehmigung verwendet werden.

    Lassen sie sich von uns beraten!
    Bei uns können Sie Reifengutachten für die von Ihnen gewünschte Größe erstellen lassen!

     

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    Reifen richtig lagern

    Reifen altern trotz der vom Hersteller eingearbeiteten Alterungsschutzmittel. Durch sachgerechte Lagerung läßt sich das Altern jedoch auf ein Minimum reduzieren. Räder sollten hängend oder im Stapel gelagert werden.

     

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    Warum Räder umsetzen?

    Bedingt durch Fahrweise, Einsatzart, Radstellungen usw. weisen die Reifen nach einer bestimmten Kilometerleistung ein fahrzeugspezifisches Abriebbild auf. Um diese Verschleißerscheinungen (Sägezahnbildung) auszugleichen, ist ein Austauschen der Vorder- mit den Hinterrädern empfehlenswert. Nach ca. 10.000 km sollten die Räder vom Fachmann umgesetzt werden.

     

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    Schutz vor Beschädigungen

    Durch unachtsames Fahren über spitze, kantige Gegenstände oder Bordsteine kann der Reifenaufbau nachhaltig und auf den ersten Blick nicht sichtbar geschädigt werden. Daher sollten die Reifen regelmäßig auf Risse, Beulen oder eingedrungene Fremdkörper kontrolliert werden. Das gilt besonders für die Reifen mit den Geschwindigkeitsindex V, W, Y, oder ZR, die aufgrund der hohen Belastung auch nicht repariert werden sollten.

    Beschädigte Reifen sollten sofort demontiert werden! Pannensprays sind in diesem Zusammenhang nur als Notlösung für die Fahrt zur nächsten Service-Station geeignet! Das Einlegen eines Schlauches in einen beschädigten schlauchlosen Reifen ist gesetzlich verboten!

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